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Messung der Schleifenimpedanz

was ist das, warum ist sie wichtig und wie wird sie durchgeführt?

Ein paar einleitende Worte

Stellen Sie sich eine Situation vor, in der in Ihrem Haus oder Unternehmen ein Leiter beschädigt wird. Innerhalb eines Sekundenbruchteils fließt ein starker Strom durch die Installation. Was sollte dann passieren? Die Schutzeinrichtung (umgangssprachlich die „Sicherung“) muss die Stromversorgung sofort unterbrechen, um das Gebäude vor einem Brand und Menschen vor einem tödlichen Stromschlag zu schützen.

Damit jedoch sichergestellt ist, dass dieser Schutzmechanismus zuverlässig und rechtzeitig funktioniert, sind regelmäßige Prüfungen erforderlich. Eine der wichtigsten davon ist die Messung der Schleifenimpedanz. In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zu dieser Prüfung – sie gehört zu den grundlegenden Dienstleistungen unseres Unternehmens und wirkt sich direkt auf die Sicherheit der Nutzer elektrischer Anlagen aus.

Was ist die Messung der Schleifenimpedanz?

Die Messung der Schleifenimpedanz besteht darin, die Impedanz des Stromkreises zu bestimmen und zu bewerten, ob ihr Wert niedrig genug ist, damit im Fehlerfall ein Kurzschlussstrom fließt, der das automatische Auslösen der Überstromschutzeinrichtung innerhalb der vorgeschriebenen Zeit gewährleistet.

Das Messgerät erzeugt dabei eine kontrollierte, kurzzeitige Belastung des Stromkreises und bestimmt anhand des gemessenen Spannungsabfalls den Wert der Schleifenimpedanz. Dadurch kann die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme durch automatische Abschaltung der Stromversorgung überprüft werden.

Warum ist eine solche Messung sinnvoll?

Diese Prüfung bildet die absolute Grundlage für die Beurteilung der Wirksamkeit des Schutzes gegen elektrischen Schlag und bestätigt die Übereinstimmung der Anlage mit den geltenden Normen (u. a. mit der mehrteiligen Norm PN-HD 60364). Es ist außerdem zu beachten, dass regelmäßige Prüfungen elektrischer Anlagen gesetzlich vorgeschrieben sind – gemäß dem Baurecht (Prawo Budowlane, Art. 62) muss die wiederkehrende Kontrolle des technischen Zustands der elektrischen Anlage mindestens alle 5 Jahre erfolgen.

Darüber hinaus ermöglicht die Messung die Identifizierung von Unregelmäßigkeiten wie: erhöhte Impedanz des Stromkreises, falsche Auswahl der Schutzeinrichtungen, zu große Leitungslänge, ungeeigneter Leiterquerschnitt, lose Verbindungen oder ein verschlechterter Zustand der Kontakte.

In der Praxis ist dies eine der wichtigsten Abnahme- und Wiederholungsprüfungen, mit der beurteilt werden kann, ob die Bedingungen für die Abschaltung der Stromversorgung im Fehlerfall erfüllt sind und somit das geforderte Sicherheitsniveau der Anlage und der Geräte gewährleistet ist (die häufig Ursache für Funkenbildung und Brände sind).

Wie wird eine solche Messung durchgeführt?

Die Messung der Schleifenimpedanz wird mit einem geeigneten Messgerät durchgeführt, gemäß den Anforderungen des Geräteherstellers sowie unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für Arbeiten unter Spannung. Die Prüfung wird in einem betriebsbereiten, spannungsführenden Stromkreis durchgeführt, da das Messgerät während der Messung kurzzeitig einen Stromfluss erzeugt und anhand des Spannungsabfalls den Wert der Schleifenimpedanz bestimmt.

In der Praxis besteht die Messung darin, das Messsystem zwischen dem Außenleiter und dem Schutzleiter PE oder – je nach Ziel der Prüfung – zwischen dem Außenleiter und dem Neutralleiter N anzuschließen.

Vor Beginn der Messung müssen die korrekten Anschlüsse, das Vorhandensein der Spannung sowie die Bedingungen für eine sichere Durchführung der Prüfung überprüft werden. Anschließend wird die Messfunktion am Gerät gestartet, das den Wert der Schleifenimpedanz automatisch bestimmt.

Das erhaltene Ergebnis muss mit dem zulässigen Wert für die verwendete Schutzeinrichtung sowie mit der geforderten Abschaltzeit verglichen werden. Auf dieser Grundlage wird beurteilt, ob der Kurzschlussstrom im Fehlerfall einen Wert erreicht, der ausreicht, damit die Schutzeinrichtung innerhalb der vorgeschriebenen Zeit auslöst.

Die Messung sollte von einer Person mit entsprechenden Qualifikationen durchgeführt werden, da sie an einer spannungsführenden Anlage erfolgt und sowohl die Einhaltung von Sicherheitsregeln als auch die korrekte Interpretation der Ergebnisse erfordert.

Welche Messgeräte verwenden wir?

Wir setzen in erster Linie auf einen Hersteller von Messgeräten. Unsere Wahl fiel auf das Unternehmen SONEL – eine auf dem polnischen Markt sehr bekannte Marke, die präzise und schnelle Messgeräte anbietet.

In unserem Unternehmen verwenden wir unter anderem folgende Modelle:

MIC-2511 – ein kleines, mobiles Prüfgerät, das die Messung des Isolationswiderstands mit einer Prüfspannung bis zu 2500 V ermöglicht,
MPI-540-PV – ein Multifunktionsmessgerät mit allen Funktionen, die wir für Messungen in Gebäudeinstallationen benötigen; mit diesem Gerät können wir auch Parameter von Photovoltaikanlagen messen,
MZC-320S – ein spezialisiertes Starkstrom-Messgerät für sehr kleine Schleifenimpedanzen; der maximale Messstrom beträgt bis zu 300 A. Es wird am häufigsten in der Energietechnik und in Industrieanlagen eingesetzt.

talentierte Fachkräfte

mit Leidenschaft

Elektrische Installationen sind unsere Leidenschaft – wir behandeln sie wie die Fertigung eines Produkts. Deshalb optimieren wir kontinuierlich jede Phase der Umsetzung und achten dabei auf Qualität, Wiederholbarkeit und Effizienz. Unser Anspruch ist es, für unsere Kunden zu einer vertrauenswürdigen ausführenden Abteilung zu werden, die Installationen so realisiert, als wäre sie Teil ihrer eigenen Unternehmensstruktur.